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In allen Super-, Verbraucher-, Fachmärkten und Gastronomie der Migros besteht die Möglichkeit den Einkauf mit M-Card, PostFinance Card, Maestro-CH, Maestro international, V Pay, Cumulus-Mastercard, Mastercard, VISA, American Express und TWINT zu bezahlen. In allen Kostenstellen der Gastronomie kann zusätzlich mit der Lunch-Check Karte und der REKA-Lunch Karte bezahlt werden.

Die anderen Kreditkarten Diners, JCB (Japan Credit Bureau) und CUP (China Union Pay) sowie die Prepaidkarten PowerCard (CityCard), boncard PAY, Groupcard und Geschenkkarte Bahnhof werden nicht in allen Migros-Filialen angenommen.

Wenn Sie beim Kauf des Artikels Ihre Cumulus-Karte vorgezeigt haben, können Sie auf „Meine Migros“ eine Kopie des Kassabons beziehen.

Der Vorgang ist wie folgt: Um sich bei „Meine Migros“ einzuloggen, nutzen Sie Ihren Migros Login. Falls Sie noch kein Migros Login besitzen, klicken Sie auf „Registrieren“ und folgen dann der Anleitung. Für das erste Login benötigen Sie Ihre Cumulus-Nummer und Ihr Cumulus-Passwort – beides finden Sie rechts oben auf Ihrem Kontoauszug.

Der Kassenbon kann auch auf der Migros App eingesehen werden.

Als Alternative können Sie eine Kopie des entsprechenden Kassabons via Cumulus-Infoline (Kontaktformular Cumulus oder telefonisch unter 0848 85 0848) anfordern. Bitte geben Sie uns Ihre Cumulus-Nummer, Name und Adresse, das Produkt sowie den Kaufort und das Kaufdatum an.

Cumulus-Infoline
Hardturmstrasse 101
8005 Zürich

Seit Ende 2013 können Migros-Kunden neben den herkömmlichen PET-Getränkeflaschen und PE-Milchprodukteflaschen auch leere Plastikflaschen aus dem Haushaltbereich wie Shampoos, Putz- und Waschmittel in der Migros entsorgen. Die neue Plastikflaschensammlung beschränkt sich auf Flaschen! Becher, Schalen und andere formstabile Verpackungen bestehen häufig aus Verbundmaterialien, welche die Plastikflaschensammlung verunreinigen würden. Bei einer zu starken Verunreinigung kann das gesammelte Material nicht wieder als Rezyklat eingesetzt werden. Die PET-Getränkeflaschensammlung bleibt weiterhin separat.

Alkohol in Lebensmitteln:
Bereits zu Gottlieb Duttweilers Lebzeiten führte die Migros alkoholhaltige Lebensmittel wie Kirschtorten oder Pralinen im Sortiment. Dies ist und war seit jeher korrekt, denn im Vertrag mit den Genossenschaften ist das Grundprinzip der Migros festgehalten, keine alkoholhaltigen Getränke zu verkaufen.

Gottlieb Duttweiler wollte sicher stellen, dass er nicht Kraft seiner Geschäftsprinzipien «günstige Preise durch tiefe Margen» u.a. der Volkssucht Alkohol Vorschub leisten würde. Er selber rauchte gerne eine Zigarre und genoss auch mal ein Glas Wein. Alkohol dient in der Lebensmittelindustrie als Aromaträger. Die in Pralinen, Schokoladen oder Torten verwendeten Mengen Alkohol sind gering: Eine Stange Bier (3dl) enthält zum Beispiel fünf Mal mehr Alkohol als 100 g Liqueur-Truffes. Der Preis alkoholhaltiger Pralinen ist im Vergleich zu alkoholischen Getränken sehr viel höher: Die in 100 Gramm Truffes enthaltene Menge Alkohol wäre in Form von Bier über 30 Mal billiger.

Auf Grund dieser Tatsachen wurde schon früh in der Geschichte der Migros festgestellt, dass solche Produkte keine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Das Verkaufsverbot wurde deshalb explizit auf alkoholhaltige Getränke beschränkt.

Alkoholische Getränke:
Die Migros verkauft nach wie vor in ihren Läden keinen Alkohol und Tabak. In Anlehnung an die Grundsätze von Gottlieb Duttweiler wird an diesem Verzicht weiter festgehalten. Durch Entscheid der Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes wurde nach eingehender Diskussion jedoch der Verkauf von alkoholischen Getränken in den von der Migros betriebenen Golfklubs und in einzelnen Freizeitanlagen freigegeben. Dieser Entscheid wird durch die Mehrheit getragen.

Bei den Migrol-Tankstellenshops handelt es sich nicht um Migros-Filialen. Deren Pächter sind Partner der Migrol-Genossenschaft, einem autonomen Unternehmen der Migros-Gemeinschaft. Als Partner befinden sich die Pächter in unterschiedlichen Vetragsverhältnissen mit der Migrol. Es sind teilweise Franchisenehmer, die Migros-Produkte führen, daneben aber einen Teil des Sortiments selbst bestimmen können.

Diese Regelung garantiert der Migrol erst, im hart umkämpften Schweizer Mineralölmarkt rentabel zu wirtschaften und nach wie vor national günstige Treibstoffpreise anzubieten.

Ähnlich verhält es sich mit den Detaillisten mit Migros-Produkten: auch diese führen ein mehr oder weniger grosses Migros-Sortiment, ergänzt durch nicht-Migros-Artikel sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren.

Der Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ muss von Gesetzes wegen auf allen Produkten angebracht werden, welche den Süssstoff Aspartam enthalten. Er ist aber nur für Personen wichtig, die unter der Krankheit “Phenylketonurie” (PKU) leiden; für Gesunde ist er nicht von Bedeutung!

PKU ist eine vererbbare, angeborene Stoffwechselstörung, die in der Schweiz jährlich bei etwa 5 Neugeborenen auftritt und bereits kurz nach der Geburt diagnostiziert wird. Aufgrund eines Enzymdefektes kann bei dieser Krankheit ein lebensnotwendiger Eiweissbaustein, die natürliche Aminosäure Phenylalanin, nicht wie erforderlich abgebaut werden: Phenylalanin und abnorme Abbauprodukte stauen sich im Körper und können das Gehirn schwer schädigen. Mit einer phenylalaninarmen Diät lässt sich die Krankheit jedoch sehr gut behandeln. Die Aminosäure Phenylalanin ist nicht nur Bestandteil aller tierischen und pflanzlichen Eiweisse, sondern auch in Aspartam enthalten, weshalb dieser Süssstoff für Betroffene streng verboten ist.

Grundsätzlich gilt die Regel, dass einmal aufgetautes Fleisch nicht wieder eingefroren werden sollte. Wenn beim Auftauen die Temperatur von 5 Grad Celsius (Kühlschranktemperatur) nicht überschritten wird, so wäre dies aus hygienischer Sicht zwar theoretisch möglich; denn diese Temperatur gilt für kurze Zeit als hygienisch sicher. Da aber auch die Qualität stark leidet, ist dies nicht empfehlenswert. Sinnvoller und sicherer als das erneute Wiedereinfrieren ist die sofortige Weiterverarbeitung. Aufgetautes Hackfleisch beispielsweise kann zu einer Bolognese-Sauce verarbeitet werden, die dann anschliessend problemlos tiefgekühlt oder sofort genossen werden kann.

Brot ist hygienisch weniger heikel als Fleisch. Aber auch hier bringt das Auftauen und Wiedereinfrieren einen Qualitätsverlust mit sich und ist deshalb nicht empfehlenswert.

Die Keime und die "Augen", aus denen sie wachsen, enthalten einen Giftstoff namens Solanin, der leicht bitter schmeckt. Werden kleinere Keime samt ihrer Ansatzstelle grosszügig entfernt und die Kartoffeln geschält, können sie noch gegessen werden. Kartoffeln mit grösseren Keimen sollten dagegen weggeworfen werden.

Die Frage, wie lange der Inhalt einer angebrochenen Packung - zum Beispiel einer Tube, einer Dose, einer Flasche etc. - noch geniessbar ist, ist schwierig zu beantworten. Die Haltbarkeit ist nicht nur je nach Produkt verschieden, sondern auch abhängig davon, wie das Produkt nach dem Öffnen gelagert oder überhaupt gehandhabt wird. Ist sich zum Beispiel jemand gewohnt, direkt aus einer angebrochenen Flasche zu trinken oder die Essiggurken mit den Fingern aus dem Glas zu klauben, so wird der Inhalt schneller verderben als bei hygienischem Umgang. Auch die Aufbewahrung im korrekt eingestellten Kühlschrank ist entscheidend. Aufgrund dieser vielfältigen Einflussfaktoren ist es nicht möglich, Haltbarkeitsfristen für bereits geöffnete Ware festzulegen. Man muss sich auf seine Sinne und seine Erfahrung verlassen. Die meisten Verderbreaktionen sind sichtbar (z.B. Schimmelbefall) oder geschmacklich wahrnehmbar (muffiger Geruch, Sauerwerden, Ranzigwerden etc.). Im Zweifelsfalle: fortwerfen!

Ob ein Produkt nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch konsumiert werden kann, hängt davon ab, ob es sich beim angegebenen Datum um ein Verbrauchsdatum ("verbrauchen bis…") oder ein Mindesthaltbarkeitsdatum ("mindestens haltbar bis…") handelt.

Das Verbrauchsdatum findet sich auf Produkten, die gemäss Hygieneverordnung gekühlt angeboten werden müssen. Es ist das Datum, bis zu welchem ein Lebensmittel zu verbrauchen ist. Das Verbrauchsdatum dient dem Schutz der Gesundheit. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums finden – je nach Produkt mehr oder weniger schnell – Veränderungen statt, welche eine Gesundheitsgefahr darstellen können. Deshalb ist vom Konsum solcher Produkte abzuraten, sobald das Verbrauchsdatum überschritten ist.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist als Empfehlung zu verstehen, die Einhaltung gewährleistet optimale Qualität. Bei längerer Aufbewahrung muss mit einer Qualitätseinbusse gerechnet werden.

Aus gesundheitlicher Sicht ist der Verzehr von Lebensmitteln auch nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit in der Regel unbedenklich. Wie lange – Tage, Wochen, Monate – ein Produkt nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch geniessbar ist, ist artikelabhängig, so dass keine generelle Empfehlung abgegeben werden kann. Im Zweifelsfalle gilt: Produkt entsorgen.

Süssstoffe sind in üblichen Mengen genossen gesundheitlich unbedenklich. Es wurden zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, welche die Sicherheit dieser Stoffe belegen. Man kann wohl sagen, dass die Süssstoffe zu den am besten untersuchten Substanzen in unserer Nahrung zählen.

Aufgrund der wissenschaftlichen Untersuchungen legt ein internationales Expertengremium der FAO und WHO sogenannte ADI-Werte (Acceptable Daily Intakes) fest.  Der ADI-Wert gibt an, welche Menge eines Stoffes täglich und während des ganzen Lebens aufgenommen werden kann, ohne dass dies ein erkennbares gesundheitliches Risiko darstellen würde.

Nachfolgend die ADI-Werte für die verschiedenen Süssstoffe (Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht):
Saccharin: 5
Cyclamat: 7
Aspartam: 40
Acesulfam K: 9
Sucralose: 15
Neohesperidin DC: 5
Thaumatin: –
Stevioglycoside: 4

Ein paar Beispiele:
Eine 70 Kilogramm schwere Person könnte demnach täglich folgende Mengen an Süssstoffen konsumieren:

Saccharin: 350 Milligramm
Diese Menge ist beispielsweise enthalten in 3880g bzw. 31 Becher Léger Flan Caramel.

Cyclamat: 490 Milligramm
Diese Menge ist beispielsweise enthalten in:
5,4g Zucrinet-Süsspulver (entspricht in der Süsskraft einer Menge von 54g Zucker) oder
12 Zucrinet-Würfeln oder
knapp 1 Teelöffel Zucrinet flüssig

Acesulfam K: 630 Milligramm
Diese Menge ist beispielsweise enthalten in
6300g bzw. 35 Becher Léger Joghurt Choco oder
1105 M-Budget Kaugummi Spearmint

Aspartam: 2800 Milligramm
Diese Menge ist beispielsweise enthalten in
165 Sucorine-Würfeln oder
800 M-Budget Kaugummi Spearmint

Leichtere Personen, insbesondere Kinder, sollten entsprechend ihrem Gewicht weniger Süssstoffe aufnehmen.

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