Oft gestellte Fragen

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Ob Sie Speisesalz, Meersalz, Fleur de Sel oder Himalayasalz bevorzugen, ist reine Geschmackssache. Gesünder ist keines der Salze. Der Anteil an Spurenelementen ist gering und spielt für die Gesundheit keine entscheidende Rolle.

Um die Versorgung mit Jod und Fluor sicherzustellen, ist es empfehlenswert, im Alltag ein Salz mit Jod- und Fluorzusatz zu verwenden.

Das Bakterium Bacillus cereus, welches auf dem Naturprodukt Reis vereinzelt vorhanden sein kann, bildet äusserst hitzebeständige Sporen. Werden Resten von gekochtem Reis nicht rasch abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt, können sich aus den Sporen wieder Bakterien entwickeln, die sich rasch vermehren und Toxine (Giftstoffe) bilden. Dies kann zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder auch Erbrechen führen. Erneutes Erhitzen des Reises nützt nichts. Es ist deshalb wichtig, gekochten Reis rasch abkühlen zu lassen und im Kühlschrank nicht länger als 1 bis 2 Tage aufzubewahren.

Die Keime und die "Augen", aus denen sie wachsen, enthalten einen Giftstoff namens Solanin, der leicht bitter schmeckt. Werden kleinere Keime samt ihrer Ansatzstelle grosszügig entfernt und die Kartoffeln geschält, können sie noch gegessen werden. Kartoffeln mit grösseren Keimen sollten dagegen weggeworfen werden.

Um sich vor einer Listerien-Infektion zu schützen, sollten Sie während der Schwangerschaft auf alle Weich- und Halbhartkäse aus roher und pasteurisierter Milch verzichten.

Hartkäse und Extra-Hartkäse, ob aus Rohmilch oder pasteurisierter Milch hergestellt, können bedenkenlos gegessen werden, die Rinde sollte vor dem Konsum aber entfernt werden. Auch aus pasteurisierter Milch hergestellter Mozzarella und Frischkäse sowie Schmelzkäse sind unbedenklich. Das Gleiche gilt für Fondue und andere geschmolzene oder erhitzte Käse (Raclette, zum Überbacken verwendete Käse etc.)

Zu beachten gilt zudem, dass auch rohes Fleisch (z.B. Tartar), roher Fisch (z.B. Sushi) und geräucherter Fisch (z.B. Lachs) sowie schüsselfertige (d.h. geschnittene, gewaschene) Salate Überträger von Listerien sein können.

Falls ein Produkt glutenhaltige Zutaten enthält, muss dies offen deklariert werden, unter Nennung der glutenhaltigen Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste etc.). Deshalb: Zutatenliste beachten!

Auf Spuren durch mögliche Verschleppungen im Herstellungsprozess muss am Ende der Zutatenliste mit einem Kann-enthalten-Hinweis hingewiesen werden („Kann Gluten enthalten“ oder „Kann Spuren von Gluten enthalten“).

Gewürze sind per Definition frei von Gluten. Würzmischungen können Gluten enthalten, dies müsste dann aber deklariert werden (z. B. Würzmischung (mit Weizenstärke)).

Produkte mit dem Gütesiegel von aha! und dem Hinweis „glutenfrei“ sind für Betroffene besonders geeignet.

Zwischen „Kann Spuren von ...enthalten“ und „kann ... enthalten“ gibt es keinen Unterschied. Die Hinweise sind von der Aussage her identisch.

Die Lebensmittelgesetzgebung schreibt vor, dass auf unbeabsichtigte Vermischungen mit allergenen Zutaten - wozu auch glutenhaltige Getreide zählen - hingewiesen werden muss. Zu solchen "Verunreinigungen" kann es bei der Ernte, beim Transport oder der Lagerung von Rohmaterialien, im Produktionsbetrieb oder auf einer Produktionsanlage kommen. Sie lassen sich trotz grösster Sorgfalt nicht immer vermeiden.

Wird in einem Produkt gehärtetes Öl oder Fett eingesetzt, so muss dies von Gesetzes wegen in der Zutatenliste angegeben werden (z. B. „Sonnenblumenöl teilweise gehärtet“ oder „Kokosfett gehärtet“). Ist nichts angegeben („Kokosfett“, „Sonnenblumenöl“), so handelt es sich um ungehärtetes Fett oder Öl.

Grundsätzlich gilt die Regel, dass einmal aufgetautes Fleisch nicht wieder eingefroren werden sollte. Wenn beim Auftauen die Temperatur von 5 Grad Celsius (Kühlschranktemperatur) nicht überschritten wird, so wäre dies aus hygienischer Sicht zwar theoretisch möglich; denn diese Temperatur gilt für kurze Zeit als hygienisch sicher. Da aber auch die Qualität stark leidet, ist dies nicht empfehlenswert. Sinnvoller und sicherer als das erneute Wiedereinfrieren ist die sofortige Weiterverarbeitung. Aufgetautes Hackfleisch beispielsweise kann zu einer Bolognese-Sauce verarbeitet werden, die dann anschliessend problemlos tiefgekühlt oder sofort genossen werden kann.

Brot ist hygienisch weniger heikel als Fleisch. Aber auch hier bringt das Auftauen und Wiedereinfrieren einen Qualitätsverlust mit sich und ist deshalb nicht empfehlenswert.

Unter „davon Zucker“ in den Nährwertangaben fällt jeweils nicht nur der zugesetzte Kristallzucker, sondern alle in einem Produkt enthaltenen Mono- und Disaccharide (=Einfach- und Zweifachzucker), also zum Beispiel die Saccharose (weisser Zucker), Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) oder Lactose (Milchzucker). Taucht also bei den Nährwertangaben der Begriff "davon Zucker" auf, so ist damit nicht (nur) der weisse Haushaltszucker gemeint, sondern es handelt sich hierbei um eine „Zusammenfassung“ der verschiedenen Zuckerarten (auf Französisch und Italienisch deuten die Mehrzahlformen - sucres und zuccheri - darauf hin).

Ein Beispiel:

Im M-Classic Joghurt nature ist in der Nährwerttabelle ein Zuckergehalt von 5 g /100 g aufgeführt. Im Joghurt nature hat es zwar keinen "Zucker" im herkömmlichen Sinn, es enthält aber als Hauptzutat Milch, und diese enthält natürlich Lactose (Milchzucker). Bei dem deklarierten Gehalt an Zuckerarten handelt es sich also um den in der Milch natürlicherweise vorkommenden Milchzucker.

Die Beschwerden sind auf die Zuckeraustauschstoffe zurückzuführen, die in diesen Produkten enthalten sind. Zu den Zuckeraustauschstoffen zählen Xylit, Sorbit, Mannit, Maltit, Isomalt, Lactit und Erythrit. Aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften werden diese Stoffe gerne für zahnschonende Süssigkeiten verwendet. Von unserem Körper werden sie nur langsam verdaut und aufgenommen; ein Teil gelangt unverdaut in den Dickdarm. Dort werden sie einerseits von den Mikroorganismen unter Gasbildung abgebaut; anderseits binden sie Wasser und weichen dadurch den Stuhl auf. Diese Vorgänge machen sich in Form von Blähungen und/oder Durchfall bemerkbar.

Kinder und Personen, welche nur selten mit Zuckeraustauschstoffen gesüsste Produkte geniessen, reagieren besonders empfindlich. Nach einer Gewöhnungsdauer verschwinden die Beschwerden aber meist wieder. Dennoch gilt zu beachten, dass auch zahnschonende Süssigkeiten mit Mass genossen werden müssen.

Aus den erwähnten Gründen muss gemäss Lebensmittelgesetzgebung auf Lebensmitteln, welche mehr als 10 Prozent zugesetzte Zuckeraustauschstoffe enthalten, der Hinweis "kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken" aufgedruckt sein.

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