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Oft gestellte Fragen

Bietet die Migros für Studenten/Schüler auch Ferienjobs an?

Ja. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer schriftlichen Bewerbung an die Personalabteilung der Genossenschaft in Ihrer Region.

Interessenten der Genossenschaften Ostschweiz, Aare, Luzern und Zürich melden sich bitte beim Filialleiter/in direkt in der entsprechenden Filiale: Filialen 

Migros Basel
Postfach
4002 Basel
Tel. 061 415 55 55

Migros-Genève
Rue Alexandre-Gavard 35
1227 Carouge
Tel. 022 307 51 11

Migros Valais
Rue des Finettes 45
1920 Martigny
Tel. 027 720 44 00

Migros Vaud
Chemin du Dévent
1024 Ecublens
Tel. 021 694 61 11

Migros Neuchâtel-Fribourg
Perveuils 2
2074 Marin
Tel. 058 574 81 11

Migros Ticino
Casella postale
6592 S. Antonino
risorseumane@migrosticino.ch

Für Jugendliche bis zum vollendeten 15 Altersjahr gilt grundsätzlich ein generelles Arbeitsverbot. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Jugendliche unter 15 Jahren jedoch bei kulturellen, künstlerischen und sportlichen Darbietungen sowie zu Werbezwecken eingesetzt werden. Für diese Tätigkeiten ist eine Meldepflicht bei den zuständigen kantonalen Behörden vorgesehen. Ab 13 Jahren dürfen zudem leichte Arbeiten ausgeführt werden. Die Jugendschutzverordnung umschreibt die Voraussetzungen und legt die zulässigen Höchstarbeitszeiten fest.

Von der Jugendschutzverordnung betroffen sind im Migros-Genossenschafts-Bund nur Lernende. Diese sind allerdings im Normalfall bereits 15 Jahre alt. Es kann aber ausnahmsweise vorkommen, dass jemand die Berufsbildung bereits im Alter von 14 Jahren beginnt. Es ist üblich, dass dies bewilligt wird, wenn die obligatorische Schulpflicht erfüllt ist.

Gefährliche Arbeiten sind für Jugendliche grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind zwar ab 15 Jahren im Rahmen der beruflichen Grundbildung möglich (in Kraft seit 1. August 2014), wobei im Anhang zu den jeweiligen Bildungsverordnungen begleitende Massnahmen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz der Jugendlichen bis zum 31. Juli 2017 definiert werden müssen. Solange noch keine Massnahmen definiert und durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation bewilligt worden sind, dürfen auch im Rahmen der beruflichen Grundbildung keine Jugendlichen für gefährlichen Arbeiten mehr beschäftigt werden. Unter 16-Jährige können demnach zwar eine Berufsbildung beginnen, dürfen jedoch keine gefährlichen Arbeiten ausführen.

Welche Tätigkeiten als gefährlich gelten, wird in einer Departementsverordnung (SR 822.115.2) aufgelistet. Die Jugendschutzverordnung legt zudem weitere Beschäftigungsverbote und -einschränkungen fest, z.B. für die Beschäftigung in Barbetrieben oder Restaurants. Nacht- und Sonntagsarbeit sind für Jugendliche grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind indes im Rahmen der beruflichen Grundbildung möglich und werden durch Departementsverordnung (822.115.4) detailliert geregelt.

Für Ferienjobs oder Berufswahlpraktika wäre eine Beschäftigung ab 13 Jahren möglich.