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Oft gestellte Fragen

Die Migros bietet viele ausländische Produkte an. Warum berücksichtigt sie nicht mehr Schweizer Produzenten, um damit Arbeitsplätze in der Schweiz zu erhalten?

In einer Migros-Filiale stammen rund 70 % der Lebensmittel aus der Schweiz; im Frischebereich (Fleisch, Milchprodukte etc.) sind es gar 80 % und mehr. Die Migros ist die grösste Abnehmerin der Schweizer Bauern; insgesamt fliessen von der gesamten Produktion gut 20 % in den Migros-Kanal. Wir sind damit die wichtigste Partnerin der Schweizer Landwirtschaft. Dass wir an deren Zukunft glauben, zeigen auch unsere jährlichen Investitionen von gegen 200 Millionen Franken in unsere Industriebetriebe. Weil wir die Schweizer Bauern unterstützen wollen, verzichten wir immer wieder auf Importe, selbst wenn diese günstiger wären. So haben wir etwa kürzlich beschlossen, nur noch Karotten aus der Schweiz anzubieten. Hinzu kommen unsere Label „TerraSuisse“ und „Aus der Region. Für die Region.“, unter denen wir ausschliesslich Lebensmittel aus der Schweiz, beziehungsweise aus der Region verkaufen.

Die Schweizer Landwirtschaft kann die inländische Nachfrage aber insgesamt nur zu etwa 60 % decken. Wir sind also so oder so auf Importe angewiesen. Zudem haben unsere Kundinnen und Kunden ganz unterschiedliche Bedürfnisse, auch abhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten oder ethischen Überlegungen. Entsprechend vielfältig möchten wir unser Sortiment gestalten. Deshalb bieten wir auch ausländische Produkte an.

Mit unserem breiten Sortiment sorgen wir dafür, dass viele Menschen oft und gerne in der Migros einkaufen. Dank unseren Kundinnen und Kunden sind wir ein erfolgreiches Unternehmen und können über 100‘000 Arbeitsplätze bieten.

Die meisten Lebensmittel, die wir unseren Bauern abnehmen, verarbeiten wir übrigens in unseren eigenen Migros-Industriebetrieben. Von diesen stehen 25 in der Schweiz und nur acht im Ausland. Auch mit der M-Industrie tragen wir dazu bei, dass Arbeitsplätze in der Schweiz erhalten bleiben.