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Oft gestellte Fragen

Warum werden Bio-Früchte & -Gemüse in Plastik verpackt?

Bei der Migros sind täglich mehrere Fachexperten im Einsatz, um unsere Verpackungen zu optimieren und alternative Materialien zu prüfen. Wo es sinnvoll ist, wird Plastik ersetzt. So hat die Migros angekündigt, den Bio-Offenverkauf im laufenden Jahr zu verdoppeln: Künftig werden 6'000 Tonnen Bio-Früchte und -Gemüse ohne Verpackung angeboten.

Bio-Produkte müssen allerdings aufgrund der Bio-Verordnung jederzeit klar erkennbar von konventionell produzierten Artikeln getrennt werden, weshalb sie heute häufig eingepackt sind. Nur die Auslage zu kennzeichnen genügt nicht, denn gemäss Bio-Verordnung soll sichergestellt werden, dass die Kundinnen und Kunden bei jedem Produkt wissen, ob es sich um einen Bio- oder konventionellen Artikel handelt. Bei einer offenen Auslage ist es anspruchsvoller, diese Vorgabe zu gewährleisten.

Die Migros überprüft beispielsweise laufend, für welche weiteren Produkte ein Sticker anstelle einer Folienverpackung Sinn macht. Bio-Nektarinen, -Melonen, -Avocados, -Orangen und viele weitere Früchte / Gemüse werden entweder mit einem Sticker oder Banderolen versehen. Zuletzt kamen Bio-Zucchetti, Bio-Lauch und Bio-Süsskartoffeln hinzu. Darüber hinaus tätowieren wir Früchte und Gemüse ganz umweltfreundlich mit einer Laser-Technologie, auch Natural Branding genannt. Damit gravieren wir bei unseren Mangos und Avocados die Kennzeichnung mit dem obligatorischen Bio-Label ein.

Eine dünne Plastikfolie macht aber im Sinne des Produktschutzes auch durchaus Sinn: Eine unverpackte Gurke ist nach einigen Tagen nicht mehr verkäuflich, 1.5 Gramm Verpackung halten sie aber für rund zwei Wochen frisch. Ein wegen fehlender Verpackung verdorbenes Produkt belastet die Umwelt um ein Vielfaches stärker als dessen Verpackung. Auch geringste Nahrungsmittelverluste müssen zwingend vermieden werden.