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Geschäftspolitik

Als Schweizer Unternehmen beziehen wir möglichst viele Lebensmittel aus der Schweiz. Dies hat mehrere Gründe: Zum einen vermag die Schweizer Landwirtschaft gar nicht so viel zu produzieren, als dass sie die ganze Bevölkerung ernähren könnte. Zum anderen erschweren auch die klimatischen und topografischen Bedingungen in der Schweiz die Nahrungsmittelproduktion: Für einen grossflächigen Getreideanbau etwa fehlen weite Ebenen und ein milderes Klima. Viele Gemüsesorten und Obst wachsen hierzulande nicht oder nur während einer kurzen Zeit. Die Schweiz importiert deshalb insgesamt rund 40% der Nahrungsmittel. Anders bei der Migros: In den Migros-Filialen stammen durchschnittlich 25-30% der Lebensmittel aus dem Ausland. Im Frische-Bereich ist dieser Anteil sogar noch kleiner und rund 80% der Frische-Produkte stammen aus der Schweiz.

Wenn die Migros Lebensmittel importiert, versucht sie dabei stets Lieferanten aus Europa zu berücksichtigen. Voraussetzung ist, dass die benötigte Menge vorhanden ist und die Qualität unseren Anforderungen entspricht. Produkte aus Übersee wie zum Beispiel China runden das Sortiment ab, vor allem im Non Food Bereich. Um die Umweltbelastung auf ein Minimum zu reduzieren, kommen diese Produkte in der Regel mit dem Schiff nach Europa. Ausserdem unterziehen wir immer mehr Produkte einer Klimabilanz. Sie beinhaltet alle Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg, von der Materialherstellung über den Herstellungsprozess bis hin zur Entsorgung. Diese Klimabilanzen werden von unabhängigen Experten gerechnet und liefern uns wertvolle Informationen. Zum Beispiel zeigt sich bei vielen Non Food Artikeln, dass der Energiebedarf im Herstellungsprozess die grösste Umweltbelastung ausmacht. Der Ausstoss von CO2 durch den Schiffstransport in modernen Containerschiffen ist dagegen meist vernachlässigbar gering.

Die Migros kann dank Lebensmittelimporten ihren Kundinnen und Kunden ein breiteres Sortiment anbieten. In gewissen Bereichen profitiert unsere Kundschaft dank Importen auch von günstigeren Preisen. Allerdings belegt die Schweiz viele ausländische Rohstoffe mit hohen Zöllen. Diese verteuern die Importe und bewirken, dass die teureren Schweizer Rohstoffe auch eine Chance haben, abgesetzt zu werden.

Trotz den Vorteilen, welche Nahrungsmittelimporte mit sich bringen, setzt die Migros aber sehr stark auf die Schweizer Landwirtschaft und ihre Produkte. So nimmt sie rund 20% der Produktion der Schweizer Landwirtschaft ab. Ein grosser Teil dieser Rohstoffe verarbeitet die Migros im Inland in ihren Eigenindustriebetrieben. Dies wollen wir auch in Zukunft so halten. Dank einer klaren Deklaration können unsere Kundinnen und Kunden selbst entscheiden, ob sie ein Produkt aus der Schweiz oder aus dem Ausland kaufen möchten.

Im Zuge der Globalisierung ist China zu einem wichtigen Produktionsland geworden. Die Wertschöpfung der Produktionskette endet damit aber nicht in China. Denn in europäischen Ländern wird mit diesen Produkten und Gütern ein wichtiger volkswirtschaftlicher Beitrag geleistet (Logistik, Veredelung, Vermarktung, Vertrieb etc.).

Europäische Produktionsstätten sind nur noch in bestimmten Artikelgruppen wettbewerbsfähig. Unser Ziel ist es, auch hier die besten Lieferanten für unsere Bedürfnisse und diese der Kundinnen und Kunden auszusuchen.

Es geht jedoch nicht nur um Qualität im herkömmlichen Sinne, sondern auch um die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung. Unsere Lieferanten haben den Verhaltenskodex BSCI unterzeichnet und verpflichten sich somit, die Anforderungen einzuhalten und unabhängige Kontrollen in den Produktionsstätten zuzulassen.

Bei diesem Symbol handelt es sich um den sogenannten „Grünen Punkt“ aus dem Dualen System Deutschlands. Er ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Für jede Verpackung mit dem Grünen Punkt muss der Produzent eine vorgezogene Entsorgungsgebühr an das Duale System entrichten. Damit werden die Sammel-, Recycling- und Entsorgungskosten gedeckt.

Auch Schweizer Unternehmen, die Ihre Produkte nach Europa exportieren, bezahlen diese Entsorgungsgebühr. Dieses Symbol erscheint auch auf Verpackungen von Importprodukten aus Europa. Für den Schweizer Binnenmarkt hat es jedoch keine Bedeutung.

Seit Ende 2013 können Migros-Kunden neben den herkömmlichen PET-Getränkeflaschen und PE-Milchprodukteflaschen auch leere Plastikflaschen aus dem Haushaltbereich wie Shampoos, Putz- und Waschmittel in der Migros entsorgen. Die neue Plastikflaschensammlung beschränkt sich auf Flaschen! Becher, Schalen und andere formstabile Verpackungen bestehen häufig aus Verbundmaterialien, die die Plastikflaschensammlung verunreinigen würden. Bei einer zu starken Verunreinigung kann das gesammelte Material nicht wieder als Rezyklat eingesetzt werden. Die PET-Getränkeflaschensammlung bleibt weiterhin separat.

Einen Boykott von Ländern mit schwieriger Menschenrechtslage lehnen wir grundsätzlich ab, da in den meisten Fällen nur die unschuldige Bevölkerung getroffen wird, welche durch einen internationalen Boykott arbeitslos werden kann. Diese Massnahme trägt in den seltensten Fällen dazu bei, dass sich die Menschenrechtssituation in einem Land verbessert. Vielmehr wollen wir auf unsere Lieferanten Einfluss nehmen und korrekte Arbeitsbedingungen und Sozialstandards einfordern. Ein wichtiger Sozialstandard in diesem Zusammenhang ist BSCI. Unseren Kunden geben wir aber die freie Wahl. Mittels einer korrekten Herkunftsdeklaration haben sie die Möglichkeit, ihre Wahl selbst zu treffen. Selbstverständlich ist zu betonen, dass die Migros internationale Sanktionen, welche im Einklang mit der offiziellen Aussenpolitik der Schweiz stehen, respektiert.

Herkunftsdeklaration
Mit unserer systematischen Herkunftsdeklaration ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden, selbst die Wahl zu treffen. Zusätzlich arbeiten wir mit verschieden Organisationen zusammen, die sich weltweit für sozialverträgliche Produkte und Menschenrechte einsetzen.

Migros, der führende Detailhändler der Schweiz spannt seit Juni 2012 mit digitec.ch, dem führenden Online-Shop für Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation zusammen. Mit einer Beteiligung von 70% ist die Migros ist seit 1. April 2015 Mehrheitsaktionär der Galaxus Schweiz AG, der Besitzerin der Online Shops digitec.ch und galaxus.ch.

Gerne verweisen wir Sie zum Thema Umwelt auf unsere Generation M Seite und auf unseren jährlichen Nachhaltigkeitsbericht.

Mit dem vorliegenden Fall setzt die Migros ihren Grundsatz nach möglichst transparenter Deklaration in einem weiteren Bereich um. Im Zeitalter der Globalisierung wächst dieses Bedürfnis – die einen Kunden sind ökologisch sensibilisiert, die andern politisch. Künftig erfahren die Konsumentinnen und Konsumenten, wenn ein Produkt aus einem Siedlungsgebiet von Israel stammt. Zum Beispiel „Westbank, israelisches Siedlungsgebiet“ – so werden die entsprechenden Waren gekennzeichnet. Bei den Lebensmitteln sind wir ohnehin gezwungen, die genaue Herkunft (Westjordanland) anzugeben.

Die Übernahme der Tegut Gutberlet Stiftung & Co.KG. erfolgte durch die Migros Zürich per 1. Januar 2013. Tegut ist ein renommiertes Unternehmen in Deutschland mit Sitz in Fulda (Bundesland Hessen), betreibt rund 290 Lebensmittel-Märkte und beschäftigt 5'000 Mitarbeitende. Mit diesem Schritt kann die Genossenschaft Zürich ihr Kerngeschäft stärken und attraktive Wachstumsmöglichkeiten realisieren. Nach der Devise „Migros bleibt Migros – Tegut bleibt Tegut“ soll Tegut in Deutschland wachsen. Mit der Migros Zürich und Tegut haben sich zwei Unternehmen gefunden, die von ihrer Grundhaltung und dem Verständnis für Ökologie, Ökonomie, Nachhaltigkeit und Gesellschaft sehr gut zusammenpassen.

Die Migros lässt den grössten Teil ihres grossen Volumens im Inland drucken. Zudem gab es in den letzten Jahren keine zunehmende Verschiebung von Druckaufträgen von der Schweiz ins Ausland. Die wenigen Aufträge, die die Migros ins Ausland vergibt, können von Schweizer Druckereien nicht ausgeführt werden, da die grossen Auflagen nicht zeitgerecht geliefert werden können oder die technischen Voraussetzungen fehlen.

Alkohol in Lebensmitteln:
Bereits zu Gottlieb Duttweilers Lebzeiten führte die Migros alkoholhaltige Lebensmittel wie Kirschtorten oder Pralinen im Sortiment. Dies ist und war seit jeher korrekt, denn im Vertrag mit den Genossenschaften ist das Grundprinzip der Migros festgehalten, keine alkoholhaltigen Getränke zu verkaufen.

Gottlieb Duttweiler wollte sicher stellen, dass er nicht Kraft seiner Geschäftsprinzipien «günstige Preise durch tiefe Margen» u.a. der Volkssucht Alkohol Vorschub leisten würde. Er selber rauchte gerne eine Zigarre und genoss auch mal ein Glas Wein. Alkohol dient in der Lebensmittelindustrie als Aromaträger. Die in Pralinen, Schokoladen oder Torten verwendeten Mengen Alkohol sind gering: Eine Stange Bier (3dl) enthält zum Beispiel fünf Mal mehr Alkohol als 100 g Liqueur-Truffes. Der Preis alkoholhaltiger Pralinen ist im Vergleich zu alkoholischen Getränken sehr viel höher: Die in 100 Gramm Truffes enthaltene Menge Alkohol wäre in Form von Bier über 30 Mal billiger.

Auf Grund dieser Tatsachen wurde schon früh in der Geschichte der Migros festgestellt, dass solche Produkte keine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Das Verkaufsverbot wurde deshalb explizit auf alkoholhaltige Getränke beschränkt.

Alkoholische Getränke:
Die Migros verkauft nach wie vor in ihren Läden keinen Alkohol und Tabak. In Anlehnung an die Grundsätze von Gottlieb Duttweiler wird an diesem Verzicht weiter festgehalten. Durch Entscheid der Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes wurde nach eingehender Diskussion jedoch der Verkauf von alkoholischen Getränken in den von der Migros betriebenen Golfklubs und in einzelnen Freizeitanlagen freigegeben. Dieser Entscheid wird durch die Mehrheit getragen.

Bei den Migrol-Tankstellenshops handelt es sich nicht um Migros-Filialen. Deren Pächter sind Partner der Migrol-Genossenschaft, einem autonomen Unternehmen der Migros-Gemeinschaft. Als Partner befinden sich die Pächter in unterschiedlichen Vetragsverhältnissen mit der Migrol. Es sind teilweise Franchisenehmer, die Migros-Produkte führen, daneben aber einen Teil des Sortiments selbst bestimmen können.

Diese Regelung garantiert der Migrol erst, im hart umkämpften Schweizer Mineralölmarkt rentabel zu wirtschaften und nach wie vor national günstige Treibstoffpreise anzubieten.

Ähnlich verhält es sich mit den Detaillisten mit Migros-Produkten: auch diese führen ein mehr oder weniger grosses Migros-Sortiment, ergänzt durch nicht-Migros-Artikel sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren.

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