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Geschäftspolitik

Einen Boykott von Staaten mit schwachem Menschenrechtsschutz lehnen wir grundsätzlich ab. In vielen Fällen ist ein Boykott kontraproduktiv, da dadurch vor allem die arbeitende Bevölkerung in den betroffenen Herkunftsländern abgestraft wird. Also genau diejenigen, welche schon von dem schwachen Menschenrechtsschutz betroffen sind. Vielmehr wollen wir auf unsere Lieferanten Einfluss nehmen und korrekte Arbeitsbedingungen und Sozialstandards sicherstellen. Ein wichtiger Sozialstandard in diesem Zusammenhang ist Amfori BSCI. Unseren Kunden geben wir aber die freie Wahl. Mittels einer korrekten Herkunftsdeklaration haben sie die Möglichkeit, ihre Wahl selbst zu treffen. Selbstverständlich ist zu betonen, dass die Migros internationale Sanktionen, welche im Einklang mit der offiziellen Aussenpolitik der Schweiz stehen, respektiert.

Die Migros ist seit 2015 Mehrheitsaktionärin der Digitec Galaxus AG. Digitec ist Schweizer Marktführer in den Bereichen IT, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Galaxus ist das grösste Online-Warenhaus der Schweiz und bietet fast alles für fast jeden – so auch über 20’000 Produkte aus dem Migros-Universum.

Die Übernahme der Tegut Gutberlet Stiftung & Co. KG erfolgte durch die Migros Zürich per 1. Januar 2013. Tegut ist ein renommiertes Unternehmen in Deutschland mit Sitz in Fulda (Bundesland Hessen), betreibt rund 290 Lebensmittel-Märkte und beschäftigt 6'800 Mitarbeitende. Mit diesem Schritt kann die Genossenschaft Zürich ihr Kerngeschäft stärken und attraktive Wachstumsmöglichkeiten realisieren. Nach der Devise „Migros bleibt Migros – Tegut bleibt Tegut“ soll Tegut in Deutschland wachsen. Mit der Migros Zürich und Tegut haben sich zwei Unternehmen gefunden, die von ihrer Grundhaltung und dem Verständnis für Ökologie, Ökonomie, Nachhaltigkeit und Gesellschaft sehr gut zusammenpassen.

Auf Migros Produkten gibt es nebst Produktinformationen wie z.B. Labels auch verschiedene Recycling und Material-Symbole. Diese können in drei Gruppen unterteilt werden: die schweizerischen Recycling-Piktogramme, die internationalen Materialkennzeichen und der grüne Punkt. Folgende Erklärungen sollten Klarheit schaffen, welche Symbole in der Schweiz weshalb von Bedeutung sind.

Schweizerische Recycling-Piktogramme
Die Schweiz hat ihr eigenes System von Recycling-Piktogrammen, die auf die in der Schweiz existierenden Separatsammlungen abgestimmt sind. Auf den Verpackungen der Migros werden nur Recyclingpiktogramme angebracht, für die eine schweizweite Separatsammlung existiert. Einen Überblick zu den in den Migros-Filialen angebotenen Separatsammlungen erhalten Sie in unserem Recycling-Guide. Bitte entsorgen Sie die Verpackungen gemäss dem Recycling-Guide.

Materialkennzeichen
Das internationale Materialkennzeichen zeigt auf, aus welchem Material eine Verpackung hauptsächlich besteht und kennzeichnet diese als theoretisch rezyklierbar. In der Schweiz haben die Kennzeichen aber keine Bedeutung, da es in der Schweiz nicht für alle Materialien Separatsammlungen gibt. Die Migros bittet die Kunden deshalb, sich an die schweizerischen Recycling-Piktogramme zu halten.

Der grüne Punkt
Bei diesem Symbol handelt es sich um den sogenannten „Grünen Punkt“ aus dem Dualen System Deutschlands. Er ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Für jede Verpackung mit dem Grünen Punkt muss der Produzent eine vorgezogene Entsorgungsgebühr an das Duale System entrichten. Damit werden die Sammel-, Recycling- und Entsorgungskosten gedeckt.

Auch Schweizer Unternehmen, die Ihre Produkte nach Europa exportieren, bezahlen diese Entsorgungsgebühr und drucken somit das Symbol auf ihre Produkte. Dieses Symbol erscheint auch auf Verpackungen von Importprodukten aus Europa. Für den Schweizer Binnenmarkt hat es jedoch keine Bedeutung.

Alkohol in Lebensmitteln:
Bereits zu Gottlieb Duttweilers Lebzeiten führte die Migros alkoholhaltige Lebensmittel wie Kirschtorten oder Pralinen im Sortiment. Dies ist und war seit jeher korrekt, denn im Vertrag mit den Genossenschaften ist das Grundprinzip der Migros festgehalten, keine alkoholhaltigen Getränke zu verkaufen.

Gottlieb Duttweiler wollte sicher stellen, dass er nicht Kraft seiner Geschäftsprinzipien «günstige Preise durch tiefe Margen» u.a. der Volkssucht Alkohol Vorschub leisten würde. Er selber rauchte gerne eine Zigarre und genoss auch mal ein Glas Wein. Alkohol dient in der Lebensmittelindustrie als Aromaträger. Die in Pralinen, Schokoladen oder Torten verwendeten Mengen Alkohol sind gering: Eine Stange Bier (3dl) enthält zum Beispiel fünf Mal mehr Alkohol als 100 g Liqueur-Truffes. Der Preis alkoholhaltiger Pralinen ist im Vergleich zu alkoholischen Getränken sehr viel höher: Die in 100 Gramm Truffes enthaltene Menge Alkohol wäre in Form von Bier über 30 Mal billiger.

Auf Grund dieser Tatsachen wurde schon früh in der Geschichte der Migros festgestellt, dass solche Produkte keine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Das Verkaufsverbot wurde deshalb explizit auf alkoholhaltige Getränke beschränkt.

Alkoholische Getränke:
Die Migros verkauft nach wie vor in ihren Läden keinen Alkohol und Tabak. In Anlehnung an die Grundsätze von Gottlieb Duttweiler wird an diesem Verzicht weiter festgehalten. Durch Entscheid der Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes wurde nach eingehender Diskussion jedoch der Verkauf von alkoholischen Getränken in den von der Migros betriebenen Golfklubs und in einzelnen Freizeitanlagen freigegeben. Dieser Entscheid wird durch die Mehrheit getragen.

Bei den Migrol-Tankstellenshops handelt es sich nicht um Migros-Filialen. Deren Pächter sind Partner der Migrol-Genossenschaft, einem autonomen Unternehmen der Migros-Gemeinschaft. Als Partner befinden sich die Pächter in unterschiedlichen Vetragsverhältnissen mit der Migrol. Es sind teilweise Franchisenehmer, die Migros-Produkte führen, daneben aber einen Teil des Sortiments selbst bestimmen können.

Diese Regelung garantiert der Migrol erst, im hart umkämpften Schweizer Mineralölmarkt rentabel zu wirtschaften und nach wie vor national günstige Treibstoffpreise anzubieten.

Ähnlich verhält es sich mit den Detaillisten mit Migros-Produkten: auch diese führen ein mehr oder weniger grosses Migros-Sortiment, ergänzt durch nicht-Migros-Artikel sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren.

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