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Produkte

Wir teilen Ihre Meinung, dass die Preise in der Schweiz teilweise zu hoch sind. Deshalb engagiert sich die Migros auch für den Abbau aller unnötigen preistreibenden Faktoren und setzt sich für faire Preise und günstige Angebote für die Konsumentinnen und Konsumenten ein.

Auch auf politischer Ebene bekämpft die Migros die Ursachen der höheren Schweizer Preise seit Jahren.

Diese höheren Preise kommen aus verschiedenen Gründen zustande. Allein aufgrund der kleinräumigen Strukturen und der höheren Lebenskosten (hohes Lohnniveau!) haben wir in der Schweiz generell ein wesentlich höheres Preisniveau als im Ausland, was sich besonders deutlich im Gesundheitswesen, bei den Mietzinsen oder auch bei den Zeitschriften und Werbetarifen zeigt. Auch die unterschiedlichen Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten tragen zum hohen Preisniveau bei. In der Schweiz sind zum Beispiel der Ausbaustandard der Einkaufszentren und der Qualitätsanspruch sehr hoch.

Im Bereich der Lebensmittel führt der politisch gewollte und zum Teil massive Schweizer Agrarschutz zu hohen Rohstoffpreisen und deshalb auch zu hohen Beschaffungskosten für die Detailhändler in der Schweiz. Hinzu kommt, dass die Standards bezüglich Tierhaltung und Umweltschutz in der Schweiz tendenziell höher sind. Diverse Schweizer Sonderregelungen, beispielsweise bei der Kennzeichnungspflicht von Produkten, verteuern die Einstandspreise von Importgütern. Auch die Warenbeschaffungskosten für Importe liegen in der Schweiz weit über dem Durchschnitt unserer Nachbarländer.

Bei Markenartikeln internationaler Hersteller sind die überhöhten Preise oft durch die Vertriebsstruktur zu erklären. Die Migros ist gezwungen, solche Produkte bei deren Tochterfirmen in der Schweiz einzukaufen. Diese wissen um die höhere Kaufkraft in der Schweiz und setzen deshalb die Einstandspreise höher an.

Die Migros hat sich dafür eingesetzt, dass die Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips und die Zulassung von Parallelimporte möglich wurde. Diese beiden Massnahmen helfen im Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz einfach und braucht Zeit. Klar ist aber, dass die Migros alle Einsparungen, die damit möglich werden, an ihre Kundinnen und Kunden weitergibt.

Chargennummer und Lot-Nummer sind das Gleiche. Mit Hilfe dieser Nummern können wir überprüfen, wann genau das betroffene Produkt hergestellt wurde und ob zu diesem Zeitpunkt Fehler bei der Produktion aufgetreten sind. Sie finden die Lot-/Chargennummer normalerweise neben dem Haltbarkeitsdatum. Sie beginnt üblicherweise mit dem Buchstaben L oder es sind Buchstaben und Zahlen gemischt.
Anhand dieser Angaben können wir Abklärungen treffen und die Ursachen eines Produktemangels entdecken, um diesen in Zukunft zu vermeiden.

In den grösseren Migros-Filialen sind es zwischen 35‘000 und 40‘000 Artikel. Diese werden in verschiedenen Ausführungen, Grössen, Farben usw. angeboten, was rund 325‘000 Artikelpositionen ergibt. In den kleinen Filialen werden bis zu 10‘000 Artikel angeboten.

Die grösste Auswahl finden Sie in grossen MMM Migros Geschäften. 

Die Artikelidentifikation (GTIN) und der EAN-Strichcode lassen keine Rückschlüsse auf das Herkunftsland zu, es handelt sich dabei lediglich um ein System für die Artikelnummerierung. Die schweizerische Lebensmittelverordnung schreibt die Deklaration der Produkte genau vor, die Deklaration des Herkunftslandes geschieht aber nicht über den Strichcode.

Der Ländercode oder GS1 Präfix (erste zwei Ziffern) weist nur aus, dass die GTIN Nummer von einer entsprechenden GS1-Länderorganisation ausgestellt wurde. Die Herkunft eines Produktes kann über diesen Ländercode nicht eruiert werden.

Artikeldeklaration:
Die Herkunft unserer Produkte wird im Normalfall separat auf unseren Artikeln angegeben. Mit einer systematischen Herkunftsdeklaration möchten wir unsere Kundinnen und Kunden so transparent wie möglich über die Herkunft der Produkte informieren und ihnen damit die Wahl ermöglichen. Bei einzelnen Produkten wird indes nicht das Herkunftsland, sondern lediglich der Hinweis "Ausland" angegeben. Meist handelt es sich dabei um Produkte mit schnell wechselnder Herkunft.

Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden Qualitätsprodukte zu günstigen Preisen an, unter anderem in der M-Budget-Linie. Um dieses Preisniveau zu halten, beschränken wir uns auf das gewählte Angebot. Wir verzichten auf die zusätzliche Produktion von Musterpackungen, da dies zu erhöhten Gesamtkosten führen würde.

Muster werden ausschliesslich vereinzelt bei der Einführung von neuen Produkten in beschränkter Menge hergestellt und in unseren Filialen der Kundschaft abgegeben.

Aus diesem Grund können wir aus Rücksicht auf unsere anderen Kundinnen und Kunden leider auch keine Muster oder regulären Artikel kostenlos an Einzelpersonen oder Gruppen abgeben.

Fremdsprachige Ausdrücke werden seit Jahrhunderten von allen Völkern übernommen, oft sogar unbewusst. Viele «deutsche» Wörter sind in Wirklichkeit fremden Ursprungs.

Der Trend, englische Ausdrücke zu verwenden, setzt sich je länger je mehr durch und wird durch die Computerisierung noch verstärkt.

In der Werbung ist man vor die Herausforderung gestellt, dass Werbebotschaften kurz und prägnant sein müssen und eine klare Aussage haben. Aus diesem Grund wird oft die englische Sprache verwendet.

Die Migros hat sich daher zu einem Kompromiss bereit erklärt: Produktenamen, Slogans usw. können/dürfen als Erkennungszeichen Englisch bzw. "nichtschweizerisch" sein, wenn kein anderes (für alle Landesteile gleich gut verständliches) Wort gefunden wird.

Die vorgeschriebene Produktedeklaration ist jedoch dreisprachig aufgeführt.

Die Migros besteht nicht aus einer Zentrale und einem Netz von Fililalen, die ihr unterstehen. Vielmehr sind die zehn regionalen Genossenschaften weitgehend autonom, und der Migros-Genossenschafts-Bund fungiert als Dienstleistungs- und Koordinationsstelle, zum Beispiel für den zentralen Einkauf, das Marketing, die Logistik und das Finanzwesen.

In der Regel werden Produkte des täglichen Bedarfs in allen Genossenschaften geführt. Mit Rücksicht auf regionale Unterschiede gibt es aber auch Sortimentsteile, die nur in einzelnen Genossenschaften geführt werden.

Zudem kaufen die einzelnen Genossenschaften regionale Produkte - insbesondere Früchte, Gemüse, Milchprodukte - autonom ein. In diesem Fall gestalten sie auch die Preise selbst, so dass diese in verschiedenen Genossenschaften verschieden hoch ausfallen können.

Die Migros will ihren Kundinnen und Kunden qualitativ gute Produkte zum besten Preis-Leistungsverhältnis anbieten und stützt sich dabei auf ihr weites Filialnetz in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland in der Nähe von Genf.

Wir versenden keine Ware, weder innerhalb der Schweiz noch ins Ausland. Das Versandgeschäft im herkömmlichen Sinn erfordert eine Infrastruktur, deren Kosten sich auf die Preise aller Absatzkanäle niederschlagen. Die Migros war deshalb nie im Versandgeschäft tätig und verkaufte bisher ihre Produkte ausschliesslich in ihren Filialen.

Online-Shopping:
Eine Ausnahme bilden jedoch unsere Online-Shops (LeShop, Micasa, SportXX, melectronics und Do it + Garden), dort können Sie während 24 Stunden per Mausklick einkaufen und Ihre Bestellung wird Ihnen nach Hause geliefert.

Alle Online-Shops der Migros

Die Migros verkauft ihre Produkte ausschliesslich in ihren Filialen in der Schweiz sowie und im grenznahen Frankreich (Etrembières, Val Thoiry und Neydens).

Diese führen ein Teilsortiment im Food-Bereich sowie lokale Produkte. Food-Artikel, die in diesen Auslandsfilialen geführt werden, tragen den Hinweis:

Vertrieb / Distribution / Distribuzione:
Migros-Genossenschafts-Bund, CH-8031 Zürich
MIGROS France S.A., F-74100 Etrembières
MIGROS Deutschland GmbH, D-79539 Lörrach

In Deutschland führen wir einen Online-Shop auf der Webseite www.migros-shop.de. Es werden Bestellungen von Food-Artikeln innerhalb Deutschlands und Österreichs verarbeitet. Der Versand erfolgt durch DHL.

www.LeShop.ch nimmt nur Lieferungen innerhalb der Schweiz vor. Eine Expansion in andere Länder ist nicht vorgesehen.

Unsere Fachmarkt Online-Shops (melectronics, Micasa, SportXX und Do it + Garden) beliefern ebenfalls nur Gebiete der Schweiz. Bestellungen für das Fachmarkt-Sortiment aus dem Ausland sind nicht möglich. Ausnahmen können wir keine machen. Auch hier ist eine Expansion in andere Länder nicht geplant.

Fachmärkte und Online Shops

Die schweizerische Lebensmittelverordnung schreibt uns die Angaben des Produktionslandes auf dem Produkt vor. Es gilt jenes Land als Produktionsland, in welchem der grösste Teil der Wertschöpfung (Weiterverarbeitung/Veredelung) stattfindet oder in dem die charakteristischen Eigenschaften bestimmend sind.

Wenn zum Beispiel bei einem Produkt ausländisches Fleisch verwendet wird, ist dies in der Zusammensetzung zu deklarieren. In der Werbung sind die Angaben des Herkunftslandes gesetzlich nicht vorgeschrieben.

Wir bemühen uns aber, unsere Kundinnen und Kunden auch in unserer Werbung so transparent wie möglich zu informieren.

Über die letzten Jahre sind immer wieder StudentInnen und SchülerInnen mit Fragen zum Thema "M-Budget" an uns gelangt. Da sich die Fragen inhaltlich stets wiederholen, haben wir die Fragen gesammelt und zu einem Fragenkatalog zusammengefasst.
Wir freuen uns, wenn Sie im Fragenkatalog die Antworten auf Ihre Fragen finden.

Zum Fragenkatolog

Unser Szenario geht von Produkten aus, die Kundinnen und Kunden effektiv in der Migros eingekauft haben.

Die entscheidende Frage ist dann: Wie viel müssten Kundinnen und Kunden bezahlen, wenn der gleiche Warenkorb bei Coop eingekauft würde?

Unser Vergleich geht also nicht von einzelnen Produkten aus, sondern nimmt die Sicht der Kundinnen und Kunden ein. Denn für die Kundinnen und Kunden lautet die entscheidende Frage: Bei welchem Detailhändler bleibt mir nach einem Einkauf mehr Geld im Portmonee?

Es werden die 5'000 Produkte von unseren Kundinnen und Kunden am häufigsten über das gesamte Jahr gekauften Produkte verglichen. Für diese Artikel muss es ein entsprechendes Produkt im Coop geben.

Das unabhängige Institut LP Marktforschung AG nimmt die Sicht der Kunden ein und stellt sicher, dass die Produkte in Sachen Qualität und Mengen vergleichbar sind.

Die LP Marktforschung AG ist ein 100% unabhängiges Marktforschungsinstitut, das seit 1994 unterschiedlichste Dienstleistungen anbietet.

LP hat die Erhebung auf Auftragsbasis durchgeführt und steht in keinerlei Abhängigkeitsverhältnis zur Migros.

Nur in Ausnahmefällen werden vereinzelt auch Migros-Eigenmarken mit Markenartikeln verglichen. Weil es Migros-Eigenmarken gibt, die in der Wahrnehmung der Kunden gleichwertig sind mit Markenartikeln.

"Total“ zum Beispiel ist das beliebteste Waschmittel der Schweiz und kann deshalb problemlos mit Omo verglichen werden.
„Mifloc“, den Migros-Kartoffelstock, kann man durchaus mit dem Markenprodukt „Stocki“ vergleichen.
Es gibt aber auch Beispiele, wo Markenartikel in der Migros mit Eigenmarken von Coop verglichen werden.

Ob ein Artikel vergleichbar ist, wird vom unabhängigen Marktforschungsinstitut definiert bzw. überprüft, unabhängig davon, ob der Konkurrenzartikel günstiger als der Migros-Artikel ist oder nicht.

Grundsätzlich wird die Bestimmung eines Vergleichsartikels aus der Optik des Kunden vorgenommen.

Es werden effektiv bezahlte Preise verglichen. Das heisst, sowohl bei der Migros als auch bei Coop werden Aktionen berücksichtigt.

Aktionen kommen im Einkaufsverhalten im Schweizer Markt eine wichtige Bedeutung zu. Und mit der Perspektive der Kundinnen und Kunden erscheint es nur logisch, dass bei den effektiven Einkäufen die Aktionen der Migros und auch die von Coop berücksichtigt werden.

Bei unterschiedlichen Packungsgrössen gilt die Menge des Migros-Artikels als Basis und die Preise von Coop werden auf die Migros-Menge umgerechnet.

Die Vergleichsgrössen werden aus Kundensicht bestimmt. So werden z.B. für Waschmittel die Zahl der Waschgänge, für Saucen und Suppen nicht die Menge des Konzentrats, sondern die Menge der Suppe/Sauce, die ein Beutel ergibt, als Vergleichsgrösse herangezogen.

Die Analyse der Einkäufe beruht einzig und allein auf Kassenbons, die in keinster Weise einzelnen Kundinnen und Kunden zugerechnet werden. Cumulus spielt in der Untersuchung keine Rolle.

Für diese Erhebung wird Coop als Referenz genommen, weil dort ebenfalls ein Vollsortiment angeboten wird.

Als Grossverteiler muss die Migros bei der Wahl ihrer Angebote die vielfältigsten Kundenerwartungen berücksichtigen.

Es ist in der Tat so, dass die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte, insbesondere in den städtischen Agglomerationen, zunimmt. Wir versuchen diesem Trend soweit wie möglich Rechnung zu tragen, indem wir bereits bei zahlreichen Artikeln kleinere Portionen anbieten, wie zum Beispiel bei den Konserven (Bohnen, Erbsen, Ananasscheiben, Rösti usw.), beim Käse (diverse Einzelportionen), bei Fleisch- und Wurstwaren u.a. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Verpackungsanteil und die Herstellungskosten oft nicht viel geringer sind als bei den üblichen Portionen.

Angebot und Nachfrage:
Die kleinen Portionen sind somit im Vergleich teurer, weshalb viele Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin die gewohnten Packungsgrössen bevorzugen. Weil Kleinpackungen immer nur als zusätzliches Angebot geführt werden und der Platz in unseren Regalen beschränkt ist, richtet sich das Angebot nach der Nachfrage.

Angebot wächst ständig:
Das immer grössere Selbstbedienungsangebot bei Früchten und Gemüsen, der Offenverkauf von Fleisch, Brot, Patisserie, Käse und vermehrt auch Traiteurgerichten kommt den Bedürfnissen von Kleinhaushalten entgegen.

Ob ein Produkt nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch konsumiert werden kann, hängt davon ab, ob es sich beim angegebenen Datum um ein Verbrauchsdatum ("verbrauchen bis…") oder ein Mindesthaltbarkeitsdatum ("mindestens haltbar bis…") handelt.

Das Verbrauchsdatum findet sich auf Produkten, die gemäss Hygieneverordnung gekühlt angeboten werden müssen. Es ist das Datum, bis zu welchem ein Lebensmittel zu verbrauchen ist. Das Verbrauchsdatum dient dem Schutz der Gesundheit. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums finden – je nach Produkt mehr oder weniger schnell – Veränderungen statt, welche eine Gesundheitsgefahr darstellen können. Deshalb ist vom Konsum solcher Produkte abzuraten, sobald das Verbrauchsdatum überschritten ist.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist als Empfehlung zu verstehen, die Einhaltung gewährleistet optimale Qualität. Bei längerer Aufbewahrung muss mit einer Qualitätseinbusse gerechnet werden.

Aus gesundheitlicher Sicht ist der Verzehr von Lebensmitteln auch nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit in der Regel unbedenklich. Wie lange – Tage, Wochen, Monate – ein Produkt nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch geniessbar ist, ist artikelabhängig, so dass keine generelle Empfehlung abgegeben werden kann. Im Zweifelsfalle gilt: Produkt entsorgen.

Mit mehr als 100'000 Angestellten ist die Migros die grösste Arbeitgeberin der Schweiz. Gerade deswegen sind wir uns der grossen Verantwortung bewusst und bemühen uns sehr um partnerschaftliche Beziehungen auf allen Ebenen.

Um die Nachfrage unserer Kundinnen und Kunden zu erfüllen, bieten wir eine Vielfalt von Produkten schweizerischer und ausländischer Herkunft an. In einer Migros-Filiale stammen rund 70% der Lebensmittel aus der Schweiz; im Frischebereich (Fleisch, Milchprodukte etc.) sind es gar 80% und mehr. Die von der Migros systematisch praktizierte Herkunftsdeklaration ermöglicht es den Kundinnen und Kunden, sich zu informieren und auszuwählen. Die Migros-Kundschaft kann sich somit auf Grund ihrer persönlichen und ethischen Kriterien oder je nach Geschmack oder finanziellen Möglichkeiten für ein Produkt entscheiden.

Eine rein kommerzielle Betrachtungsweise seitens der Migros würde dazu führen, in manchen Fällen die Importe zu steigern, zum Beispiel bei den Frischprodukten.

Die Migros ist die wichtigste Partnerin der schweizerischen Landwirtschaft und unterstützt diese wenn immer möglich. Deshalb stammt auch ein beträchtlicher Anteil des Frische-Sortiments von Schweizer Produzenten. Dabei müssen wir selbstverständlich die Marktgegebenheiten berücksichtigen, denn das Preis-Leistungsverhältnis bleibt für unsere Konsumentinnen und Konsumenten massgebend.

Anders verhält es sich bei Sortimenten wie Bekleidung oder Hartwaren. Viele dieser Produkte werden nicht in der Schweiz hergestellt oder wenn, dann zu Preisen, die nicht mit unserer Preispolitik vereinbar sind.

Die M-Budget Milch sowie die M-Budget Joghurts werden von unserem Lieferanten Estavayer Lait SA aus 100% Schweizer Milch hergestellt. Bei unserer M-Classic Linie handelt es sich ebenfalls um 100% Schweizer Milch. Diese Joghurts werden ebenfalls von der ELSA hergestellt.

Gemäss eines Gerüchts besagt die Nummer, wie viel Mal die Milch erneut pasteurisierte wurde. Dieses Gerücht stimmt nicht. Die Nummer zeigt lediglich Einstellungen der Abfüllanlage auf.

Das Thema Blockfacing (alle Allergikerprodukte in einem Regal zusammenzufassen) kommt immer wieder auf.

Hierzu können wir Ihnen Folgendes mitteilen:

Die Migros ist genossenschaftlich organisiert. Das heisst: Nicht alle Produkte sind in allen Regionen der Schweiz gleichermassen verfügbar. Aufgrund der unterschiedlichen Sortimentierung, würde die Distribution/Bewirtschaftung eines „Spezialregals“ dadurch enorm komplex.

Unsere Produkte mit dem Migros aha!-Label sind auf verschiedene allergieauslösende Inhaltstoffe optimiert, also beispielsweise nicht nur im Bereich Gluten, sondern auch ohne Laktose, ohne Milch, ohne Ei etc. Sie sind gekühlt, ungekühlt oder tiefgekühlt, was es äusserst schwierig macht, alles in einem Regal zusammenzufassen.

Wir führen Produkte mit einem gesamthaften aha!- Produktauftritt (aha! Logo, vertikaler gelber „Schweif“ mit Angaben zu Unverträglichkeitsauslösern) aber auch einige, die aha!-zertifiziert sind und das aha!-Label tragen, jedoch unter einer anderen Hauptmarke (sogenanntes Co-Branding) laufen. Diese Artikel werden nicht nur von Betroffenen gekauft, sondern auch von Kundinnen und Kunden ohne Unverträglichkeiten.

Klassische Beispiele für solche aha! Co-Branding Artikel sind die zwei glutenfreien Farmer (Cornflakes und Heidelbeere/Brombeere) sowie der laktosefreie Rapelli Schinken, die glutenfreien Bio Cornflakes und das Bio Früchtemüesli sowie einige Molkereiprodukte. Diese Artikel müssen weiterhin beim normalen Angebot platziert werden. Kundinnen und Kunden ohne Unverträglichkeit suchen diese Produkte somit am gewohnten Platz und nicht beim Allergikerangebot. Für ein Blockfacing müssten wir somit einige Produkte doppelt platzieren (im Spezialregal und bei den konventionellen Produkten) und dafür gibt es in den Filialen keinen Platz. Worauf wir aber achten ist, dass wir innerhalb eines Produktbereichs alle aha!-Produkte im Regal gruppieren.

Wenn Sie mit einem unserer Produkte nicht zufrieden sind, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst Ihrer Migros-Filiale (in kleinen Filialen an den Filialleiter). Das Verkaufspersonal wird sich gerne um Ihr Anliegen kümmern. Die Ware kann dort vor Ort beurteilt und gegebenenfalls auch umgetauscht werden.

Die Migros verkauft RESCUE® Bachblüten-Produkte weil dies ein Kundenbedürfnis ist. Die RESCUE® Bachblüten-Produkte wurden von der Migros via Parallelimport eingeführt und der Preisvorteil direkt an den Kunden weitergegeben. Es ist nicht unser Ziel mit dieser Aktion den Fachhandel anzugreifen, sondern die massive Preisdifferenz bei diesen Produkten im Vergleich zum Ausland anzugehen. Wir wehren uns gegen das Geschäftsmodell internationaler Konzerne, die Produkte in der Schweiz überteuert verkaufen.

Wir helfen gern weiter

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