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Wir teilen Ihre Meinung, dass die Preise in der Schweiz teilweise zu hoch sind. Deshalb engagiert sich die Migros auch für den Abbau aller unnötigen preistreibenden Faktoren und setzt sich für faire Preise und günstige Angebote für die Konsumentinnen und Konsumenten ein.

Auch auf politischer Ebene bekämpft die Migros die Ursachen der höheren Schweizer Preise seit Jahren.

Diese höheren Preise kommen aus verschiedenen Gründen zustande. Allein aufgrund der kleinräumigen Strukturen und der höheren Lebenskosten (hohes Lohnniveau!) haben wir in der Schweiz generell ein wesentlich höheres Preisniveau als im Ausland, was sich besonders deutlich im Gesundheitswesen, bei den Mietzinsen oder auch bei den Zeitschriften und Werbetarifen zeigt. Auch die unterschiedlichen Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten tragen zum hohen Preisniveau bei. In der Schweiz sind zum Beispiel der Ausbaustandard der Einkaufszentren und der Qualitätsanspruch sehr hoch.

Im Bereich der Lebensmittel führt der politisch gewollte und zum Teil massive Schweizer Agrarschutz zu hohen Rohstoffpreisen und deshalb auch zu hohen Beschaffungskosten für die Detailhändler in der Schweiz. Hinzu kommt, dass die Standards bezüglich Tierhaltung und Umweltschutz in der Schweiz tendenziell höher sind. Diverse Schweizer Sonderregelungen, beispielsweise bei der Kennzeichnungspflicht von Produkten, verteuern die Einstandspreise von Importgütern. Auch die Warenbeschaffungskosten für Importe liegen in der Schweiz weit über dem Durchschnitt unserer Nachbarländer.

Bei Markenartikeln internationaler Hersteller sind die überhöhten Preise oft durch die Vertriebsstruktur zu erklären. Die Migros ist gezwungen, solche Produkte bei deren Tochterfirmen in der Schweiz einzukaufen. Diese wissen um die höhere Kaufkraft in der Schweiz und setzen deshalb die Einstandspreise höher an.

Die Migros hat sich dafür eingesetzt, dass die Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips und die Zulassung von Parallelimporte möglich wurde. Diese beiden Massnahmen helfen im Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz einfach und braucht Zeit. Klar ist aber, dass die Migros alle Einsparungen, die damit möglich werden, an ihre Kundinnen und Kunden weitergibt.

Chargennummer und Lot-Nummer sind das Gleiche. Mit Hilfe dieser Nummern können wir überprüfen, wann genau das betroffene Produkt hergestellt wurde und ob zu diesem Zeitpunkt Fehler bei der Produktion aufgetreten sind. Sie finden die Lot-/Chargennummer normalerweise neben dem Haltbarkeitsdatum. Sie beginnt üblicherweise mit dem Buchstaben L oder es sind Buchstaben und Zahlen gemischt.
Anhand dieser Angaben können wir Abklärungen treffen und die Ursachen eines Produktemangels entdecken, um diesen in Zukunft zu vermeiden.

In den grösseren Migros-Filialen sind es zwischen 35‘000 und 40‘000 Artikel. Diese werden in verschiedenen Ausführungen, Grössen, Farben usw. angeboten, was rund 325‘000 Artikelpositionen ergibt. In den kleinen Filialen werden bis zu 10‘000 Artikel angeboten.

Die grösste Auswahl finden Sie in grossen MMM Migros Geschäften. 

Die Artikelidentifikation (GTIN) und der EAN-Strichcode lassen keine Rückschlüsse auf das Herkunftsland zu, es handelt sich dabei lediglich um ein System für die Artikelnummerierung. Die schweizerische Lebensmittelverordnung schreibt die Deklaration der Produkte genau vor, die Deklaration des Herkunftslandes geschieht aber nicht über den Strichcode.

Der Ländercode oder GS1 Präfix (erste zwei Ziffern) weist nur aus, dass die GTIN Nummer von einer entsprechenden GS1-Länderorganisation ausgestellt wurde. Die Herkunft eines Produktes kann über diesen Ländercode nicht eruiert werden.

Artikeldeklaration:
Die Herkunft unserer Produkte wird im Normalfall separat auf unseren Artikeln angegeben. Mit einer systematischen Herkunftsdeklaration möchten wir unsere Kundinnen und Kunden so transparent wie möglich über die Herkunft der Produkte informieren und ihnen damit die Wahl ermöglichen. Bei einzelnen Produkten wird indes nicht das Herkunftsland, sondern lediglich der Hinweis "Ausland" angegeben. Meist handelt es sich dabei um Produkte mit schnell wechselnder Herkunft.

Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden Qualitätsprodukte zu günstigen Preisen an, unter anderem in der M-Budget-Linie. Um dieses Preisniveau zu halten, beschränken wir uns auf das gewählte Angebot. Wir verzichten auf die zusätzliche Produktion von Musterpackungen, da dies zu erhöhten Gesamtkosten führen würde.

Muster werden ausschliesslich vereinzelt bei der Einführung von neuen Produkten in beschränkter Menge hergestellt und in unseren Filialen der Kundschaft abgegeben.

Aus diesem Grund können wir aus Rücksicht auf unsere anderen Kundinnen und Kunden leider auch keine Muster oder regulären Artikel kostenlos an Einzelpersonen oder Gruppen abgeben.

Fremdsprachige Ausdrücke werden seit Jahrhunderten von allen Völkern übernommen, oft sogar unbewusst. Viele «deutsche» Wörter sind in Wirklichkeit fremden Ursprungs.

Der Trend, englische Ausdrücke zu verwenden, setzt sich je länger je mehr durch und wird durch die Computerisierung noch verstärkt.

In der Werbung ist man vor die Herausforderung gestellt, dass Werbebotschaften kurz und prägnant sein müssen und eine klare Aussage haben. Aus diesem Grund wird oft die englische Sprache verwendet.

Die Migros hat sich daher zu einem Kompromiss bereit erklärt: Produktenamen, Slogans usw. können/dürfen als Erkennungszeichen Englisch bzw. "nichtschweizerisch" sein, wenn kein anderes (für alle Landesteile gleich gut verständliches) Wort gefunden wird.

Die vorgeschriebene Produktedeklaration ist jedoch dreisprachig aufgeführt.

Die Migros besteht nicht aus einer Zentrale und einem Netz von Fililalen, die ihr unterstehen. Vielmehr sind die zehn regionalen Genossenschaften weitgehend autonom, und der Migros-Genossenschafts-Bund fungiert als Dienstleistungs- und Koordinationsstelle, zum Beispiel für den zentralen Einkauf, das Marketing, die Logistik und das Finanzwesen.

In der Regel werden Produkte des täglichen Bedarfs in allen Genossenschaften geführt. Mit Rücksicht auf regionale Unterschiede gibt es aber auch Sortimentsteile, die nur in einzelnen Genossenschaften geführt werden.

Zudem kaufen die einzelnen Genossenschaften regionale Produkte - insbesondere Früchte, Gemüse, Milchprodukte - autonom ein. In diesem Fall gestalten sie auch die Preise selbst, so dass diese in verschiedenen Genossenschaften verschieden hoch ausfallen können.

Die Migros will ihren Kundinnen und Kunden qualitativ gute Produkte zum besten Preis-Leistungsverhältnis anbieten und stützt sich dabei auf ihr weites Filialnetz in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland in der Nähe von Genf.
Wir versenden keine Ware, weder innerhalb der Schweiz noch ins Ausland. Das Versandgeschäft im herkömmlichen Sinn erfordert eine Infrastruktur, deren Kosten sich auf die Preise aller Absatzkanäle niederschlagen. Die Migros war deshalb nie im Versandgeschäft tätig und verkaufte bisher ihre Produkte ausschliesslich in ihren Filialen.
Online-Shopping:
Eine Ausnahme bilden jedoch unsere Online-Shops (LeShop.ch, melectronics.ch, micasa.ch, sportxx.ch, doitgarden.ch und migros-service.ch), dort können Sie während 24 Stunden per Mausklick einkaufen und Ihre Bestellung wird Ihnen nach Hause geliefert.

Alle Online-Shops der Migros

Die Migros verkauft ihre Produkte ausschliesslich in ihren Filialen in der Schweiz sowie und im grenznahen Frankreich (Val Thoiry und Neydens).
Diese führen ein Teilsortiment im Food-Bereich sowie lokale Produkte. Food-Artikel, die in diesen Auslandsfilialen geführt werden, tragen den Hinweis:
Vertrieb / Distribution / Distribuzione:
Migros-Genossenschafts-Bund, CH-8031 Zürich
MIGROS France SAS, F-74160 Archamps

In Deutschland führen wir einen Online-Shop auf der Webseite www.migros-shop.de. Es werden Bestellungen von Food-Artikeln innerhalb Deutschlands und Österreichs verarbeitet. Der Versand erfolgt durch DHL.
www.LeShop.ch nimmt nur Lieferungen innerhalb der Schweiz vor. Eine Expansion in andere Länder ist nicht vorgesehen.
Unsere Fachmarkt Online-Shops (melectronics.ch, micasa.ch, sportxx.ch, doitgarden.ch und migros-service.ch) beliefern ebenfalls nur Gebiete der Schweiz. Registrierungen und auch Bestellungen sind ausschliesslich für Adressen in der Schweiz und Liechtenstein möglich. Entsprechend ist auch kein Versand in die EU möglich. Auch hier ist eine Expansion in andere Länder nicht geplant. 
Fachmärkte und Online Shops

Über die letzten Jahre sind immer wieder StudentInnen und SchülerInnen mit Fragen zum Thema "M-Budget" an uns gelangt. Da sich die Fragen inhaltlich stets wiederholen, haben wir die Fragen gesammelt und zu einem Fragenkatalog zusammengefasst.
Wir freuen uns, wenn Sie im Fragenkatalog die Antworten auf Ihre Fragen finden.

Zum Fragenkatolog

Als Grossverteiler muss die Migros bei der Wahl ihrer Angebote die vielfältigsten Kundenerwartungen berücksichtigen.

Es ist in der Tat so, dass die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte, insbesondere in den städtischen Agglomerationen, zunimmt. Wir versuchen diesem Trend soweit wie möglich Rechnung zu tragen, indem wir bereits bei zahlreichen Artikeln kleinere Portionen anbieten, wie zum Beispiel bei den Konserven (Bohnen, Erbsen, Ananasscheiben, Rösti usw.), beim Käse (diverse Einzelportionen), bei Fleisch- und Wurstwaren u.a. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Verpackungsanteil und die Herstellungskosten oft nicht viel geringer sind als bei den üblichen Portionen.

Angebot und Nachfrage:
Die kleinen Portionen sind somit im Vergleich teurer, weshalb viele Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin die gewohnten Packungsgrössen bevorzugen. Weil Kleinpackungen immer nur als zusätzliches Angebot geführt werden und der Platz in unseren Regalen beschränkt ist, richtet sich das Angebot nach der Nachfrage.

Angebot wächst ständig:
Das immer grössere Selbstbedienungsangebot bei Früchten und Gemüsen, der Offenverkauf von Fleisch, Brot, Patisserie, Käse und vermehrt auch Traiteurgerichten kommt den Bedürfnissen von Kleinhaushalten entgegen.

Ob ein Produkt nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch konsumiert werden kann, hängt davon ab, ob es sich beim angegebenen Datum um ein Verbrauchsdatum ("verbrauchen bis…") oder ein Mindesthaltbarkeitsdatum ("mindestens haltbar bis…") handelt.

Das Verbrauchsdatum findet sich auf Produkten, die gemäss Hygieneverordnung gekühlt angeboten werden müssen. Es ist das Datum, bis zu welchem ein Lebensmittel zu verbrauchen ist. Das Verbrauchsdatum dient dem Schutz der Gesundheit. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums finden – je nach Produkt mehr oder weniger schnell – Veränderungen statt, welche eine Gesundheitsgefahr darstellen können. Deshalb ist vom Konsum solcher Produkte abzuraten, sobald das Verbrauchsdatum überschritten ist.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist als Empfehlung zu verstehen, die Einhaltung gewährleistet optimale Qualität. Bei längerer Aufbewahrung muss mit einer Qualitätseinbusse gerechnet werden.

Aus gesundheitlicher Sicht ist der Verzehr von Lebensmitteln auch nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit in der Regel unbedenklich. Wie lange – Tage, Wochen, Monate – ein Produkt nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch geniessbar ist, ist artikelabhängig, so dass keine generelle Empfehlung abgegeben werden kann. Im Zweifelsfalle gilt: Produkt entsorgen.

Mit über 100'000 Angestellten ist die Migros die grösste Arbeitgeberin der Schweiz. Gerade deswegen sind wir uns der grossen Verantwortung bewusst und bemühen uns sehr um partnerschaftliche Beziehungen auf allen Ebenen.

Um die Nachfrage unserer Kundinnen und Kunden zu erfüllen, bieten wir eine Vielfalt von Produkten schweizerischer und ausländischer Herkunft an. In einer Migros-Filiale stammen rund 70% der Lebensmittel aus der Schweiz; im Frischebereich (Fleisch, Milchprodukte etc.) sind es gar 80% und mehr. Die von der Migros systematisch praktizierte Herkunftsdeklaration soll der Kundin und dem Kunden helfen, richtig informiert zu wählen. Je nach finanziellen Möglichkeiten, Geschmack und persönlichen ethischen Betrachtungen hat unsere Kundschaft somit die Wahl.

Eine rein kommerzielle Betrachtungsweise würde dazu führen, in manchen Fällen Importe zu steigern. Weil die Migros die wichtigste Partnerin der schweizerischen Landwirtschaft ist und sie wenn immer möglich unterstützen will, bezieht sie beträchtlichen Anteil ihres Sortiments aus der Schweiz. Dabei müssen wir selbstverständlich die Marktgegebenheiten berücksichtigen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt für unsere Kundinnen und Kunden massgebend. Gegenwärtig bezieht die Migros gut 20% der Produktion der Schweizer Landwirtschaft. Dass wir an die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft glauben und nicht in zunehmendem Masse Waren aus dem Ausland importieren, zeigen auch unsere jährlichen Investitionen von gegen 200 Millionen Franken in unsere Industriebetriebe.

Mit unserem Label "Terra Suisse", unter dem wir seit Frühling 2008 Getreideprodukte und Fleischwaren anbieten, zeigen wir klar unsere Bekenntnis zur Schweizer Landwirtschaft. Dieses Label, das aus IP-Suisse (Getreide) und M-7 (Fleisch) hervorgegangen ist, steht für Schweizer Produkte, bei deren Anbau Rücksicht auf die Biodiversivität, auf Mensch und Umwelt genommen wird.

Die M-Budget Milch sowie die M-Budget Joghurts werden von unserem Lieferanten Estavayer Lait SA aus 100% Schweizer Milch hergestellt. Bei unserer M-Classic Linie handelt es sich ebenfalls um 100% Schweizer Milch. Diese Joghurts werden ebenfalls von der ELSA hergestellt.

Gemäss eines Gerüchts besagt die Nummer, wie viel Mal die Milch erneut pasteurisierte wurde. Dieses Gerücht stimmt nicht. Die Nummer zeigt lediglich Einstellungen der Abfüllanlage auf.

Das Thema Blockfacing (alle Allergikerprodukte in einem Regal zusammenzufassen) kommt immer wieder auf.

Hierzu können wir Ihnen Folgendes mitteilen:

Die Migros ist genossenschaftlich organisiert. Das heisst: Nicht alle Produkte sind in allen Regionen der Schweiz gleichermassen verfügbar. Aufgrund der unterschiedlichen Sortimentierung, würde die Distribution/Bewirtschaftung eines „Spezialregals“ dadurch enorm komplex.

Unsere Produkte mit dem Migros aha!-Label sind auf verschiedene allergieauslösende Inhaltstoffe optimiert, also beispielsweise nicht nur im Bereich Gluten, sondern auch ohne Laktose, ohne Milch, ohne Ei etc. Sie sind gekühlt, ungekühlt oder tiefgekühlt, was es äusserst schwierig macht, alles in einem Regal zusammenzufassen.

Wir führen Produkte mit einem gesamthaften aha!- Produktauftritt (aha! Logo, vertikaler gelber „Schweif“ mit Angaben zu Unverträglichkeitsauslösern) aber auch einige, die aha!-zertifiziert sind und das aha!-Label tragen, jedoch unter einer anderen Hauptmarke (sogenanntes Co-Branding) laufen. Diese Artikel werden nicht nur von Betroffenen gekauft, sondern auch von Kundinnen und Kunden ohne Unverträglichkeiten.

Klassische Beispiele für solche aha! Co-Branding Artikel sind die zwei glutenfreien Farmer (Cornflakes und Heidelbeere/Brombeere) sowie der laktosefreie Rapelli Schinken, die glutenfreien Bio Cornflakes und das Bio Früchtemüesli sowie einige Molkereiprodukte. Diese Artikel müssen weiterhin beim normalen Angebot platziert werden. Kundinnen und Kunden ohne Unverträglichkeit suchen diese Produkte somit am gewohnten Platz und nicht beim Allergikerangebot. Für ein Blockfacing müssten wir somit einige Produkte doppelt platzieren (im Spezialregal und bei den konventionellen Produkten) und dafür gibt es in den Filialen keinen Platz. Worauf wir aber achten ist, dass wir innerhalb eines Produktbereichs alle aha!-Produkte im Regal gruppieren.

Wenn Sie mit einem unserer Produkte nicht zufrieden sind, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst Ihrer Migros-Filiale (in kleinen Filialen an den Filialleiter). Das Verkaufspersonal wird sich gerne um Ihr Anliegen kümmern. Die Ware kann dort vor Ort beurteilt und gegebenenfalls auch umgetauscht werden.

Die Migros verkauft RESCUE® Bachblüten-Produkte weil dies ein Kundenbedürfnis ist. Die RESCUE® Bachblüten-Produkte wurden von der Migros via Parallelimport eingeführt und der Preisvorteil direkt an den Kunden weitergegeben. Es ist nicht unser Ziel mit dieser Aktion den Fachhandel anzugreifen, sondern die massive Preisdifferenz bei diesen Produkten im Vergleich zum Ausland anzugehen. Wir wehren uns gegen das Geschäftsmodell internationaler Konzerne, die Produkte in der Schweiz überteuert verkaufen.

Die Migros ist laufend daran, die Rezepturen ihrer Eigenmarken-Produkte ernährungsphysiologisch zu verbessern und zu optimieren. Auch bei den Müeslis sind solche Bestrebungen im Gange.

Wir bitten Sie, sich mit dem defekten Topline-Produkt an den Kundendienst einer Migros-Filiale zu wenden. Dort wird das Personal für Sie mittels Reklamationsformular eine Ersatzteilbestellung ausfüllen. Die nachbestellten Artikel erhalten Sie innert kurzer Zeit vom Ersatzteilservice.

Die Deckel der Topline-Glasgefässe können einzeln ersetzt werden.

Da die Glasgefässe mit zwei Deckeln (einer aus Kunststoff, einer aus Glas) geliefert werden, kann das Glasgefäss auch noch verwendet werden, wenn einer der Deckel kaputt gegangen ist.

Ein Ei muss spätestens 7 Tage nach dem Legedatum in der Migros-Filiale sein. Bei Aktionen gilt eine Frist von maximal 9 Tagen.

Zu unseren Eierlieferanten zählen Lüchinger+Schmid, EiCO und Hosberg AG. Diese holen die Eier alle 2 – 4 Tage bei den Produzenten ab. Circa 200 Produzenten beliefern die Migros mit Eiern. Diese Produzenten sind quer über die ganze Schweiz verstreut.

Nach der Ankunft der Eier beim Eierlieferanten werden die maximal 4 Tage alten Eier einer intensiven Qualitätskontrolle unterzogen. Eier, welche den Qualitätsanforderungen nicht entsprechen, werden aussortiert. Nur qualitativ einwandfreie Eier werden anschliessend nach Gewicht kalibriert und in die entsprechende Eierschachtel abgepackt. Daraufhin erfolgt der Transport zu einem der Migros Verteilzentren, wo die abgepackten Eier den verschiedenen Filialen zugeteilt werden. In Einzelfällen erfolgt der Vertrieb direkt vom Produzenten zum Migros Verteilbetrieb.

Die hohe Qualität ist einerseits auf die bereits bestehenden, gesetzlichen Vorschriften, andererseits aber auch auf die Migros spezifischen Zusatzrichtlinien zurückzuführen. Unabhängige Kontrollbesuche bei den Produzenten durch die Eierlieferanten und der zuständigen Behörde gewährleisten die permanente Einhaltung der geltenden Bestimmungen. Ebenso wichtig für eine Gewährleistung einer einwandfreien Qualität ist gut ausgebildetes Fachpersonal bei allen Beteiligten der Wertschöpfungskette.

Qualitätskontrollen finden unangemeldet und über die ganze Wertschöpfungskette hinweg statt; also vom Produzenten bis hin zum Verkaufsregal. Als weitere qualitätssichernde Massnahmen sind die Eigenkontrollen der Produzenten, Eierlieferanten und der Migros zu erwähnen.

Gesetzlich ist der ungekühlte Verkauf von Eiern bis 21 Tage nach dem Legedatum erlaubt.

Eier weisen einen natürlichen Selbstschutz (z.B. Lysozym im Eiklar) auf. Dadurch wird bei korrekter Behandlung die Vermehrung von Keimen im Ei in den ersten 21 Tagen unterdrückt. Deshalb ist es möglich, Eier während dieser Zeit ungekühlt bei ca. 20 °C aufzubewahren. Temperaturen, die 20 °C permanent überschreiten, sind für die Eierlagerung nicht geeignet und sollten vermieden werden. Spätestens nach Ablauf der Selbstschutzfrist wird empfohlen, die Eier bei 5 °C im Kühlschrank aufzubewahren.

In den Migros Filialen befindet sich das Eiersortiment meist bei den gekühlten Lebensmitteln. Die Temperatur in diesem Filial-Bereich ist aufgrund der Kühleinrichtungen kälter als im Nonfood und Nearfood Bereich. Eier können so ohne zusätzliche aktive Kühlung verkauft werden. Dies hat einerseits einen positiven Effekt auf die Ökologie, andererseits werden dadurch grosse Temperaturunterschiede vermieden. Starke Temperaturschwankungen von kalt zu warm fördern die Bildung von Kondenswasser auf der Eierschale. Dies fördert das Eindringen von Keimen und wirkt sich negativ auf die Eiqualität aus.

Nein, wir bitten Sie, sich bei Fragen rund um das Produkt an die M-Infoline, dem Kundendienst der Migros zu wenden.

Die Bedürfnisse der Kundschaft sind unterschiedlich. Nebst den Vorlieben und Lebenseinstellungen ist auch das Einkaufsbudget ein Einflussfaktor für das unterschiedliche Konsumverhalten. Umso mehr versucht die Migros, auch bei Bio Produkten ein attraktives Angebot anbieten zu können.

Nein. Die Eierfarbe ist abhängig von den Hühnerrassen. Hühner mit roten Ohrscheiben (Ohrläppchen) legen braune Eier, auch wenn das Gefieder weiss ist. Hühner mit weissen Ohrscheiben legen weisse Eier.

Alle Legehennen, die für die Migros produzieren, werden mit pflanzlichem Futter gefüttert.

Sämtliche Futtermittel werden von unabhängigen Instanzen streng kontrolliert. Die behördliche Kontrolle erfolgt durch die Forschungsanstalt Agroscope (ALP). Sie ist dem Bundesamt für Landwirtschaft und somit dem Eidgenössischen Volkswirtschaft Departement (EVD) angegliedert. Bei den Bio-Legehennen sind die Vorschriften noch strenger. Gemäss den Richtlinien von Bio Suisse stammen die pflanzlichen Rohstoffe für das Futter seit dem 1. Januar 2010 zu 95% aus biologischer Produktion.

Nein. Die Migros verkauft seit 1996 keine Eier mehr aus Käfighaltung, auch nicht Importeier. Zudem sind in der Migros aus Käfighaltungseiern hergestellte Eiprodukte seit 2001 nicht mehr zugelassen (zum Beispiel Teig- oder Backwaren).

Während die Schweiz ein Vorreiter beim Verbot für Käfighaltung war, ist diese in den meisten Ländern der EU die noch häufigste Haltungsart für Legehennen. In der Schweiz gilt das Käfighaltungsverbot seit dem 01.01.1992. Der Import von Eiern aus Käfighaltung ist dennoch nicht verboten, muss jedoch auf der Verpackung wie folgt deklariert werden: "aus in der Schweiz nicht zugelassener Haltungsart".

In der EU ist ein Verbot der konventionellen Käfighaltung ab 2012 vorgesehen. Voraussichtlich werden jedoch nicht alle Haltungen auf alternative Bodenhaltungs-Systeme (z.B. Volièren) umgestellt. Gemäss EU-Richtlinien ist es auch möglich, die Hennen in grösseren, sogenannten „ausgestalteten Käfigen“ zu halten. Hierbei handelt es sich um Käfige mit ca. 40 Tieren, welche mit Sitzstangen, Legenestern und einer Scharrmatte ausgerüstet sind.

Ja. Die Ställe der Migros-Eierproduzenten sind allesamt tierschutzkonform eingerichtet und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften wie auch den darüber hinausgehenden Migros Qualitätsanforderungen. Es darf nicht vergessen werden, dass das Huhn ein Herdentier ist und dementsprechend die Nähe zur Gruppe sucht. Im Gegensatz zur EU sind in der Schweiz die Höchstbestände in der Legehennenhaltung gesetzlich geregelt: max. 18'000 Legehennen pro Betrieb, während in der EU keine gesetzlichen Höchstbestände gelten. Aufgrund dessen gibt es im angrenzenden Ausland diverse Betriebe, welche 50'000 oder sogar mehrere 100'000 Legehennen halten.

Ja. Obwohl alle Vorschriften und Haltungsnormen eingehalten werden, kann es vorkommen, dass einzelne Herden eine schlechte Befiederung aufweisen. Die Gründe hierfür sind nur teilweise geklärt. Verantwortlich für das mangelhafte Federkleid ist oft das Alter der Legehennen, aber auch das gegenseitige Ausrupfen der Federn (Federnpicken).

Folgende Faktoren können das Federnpicken auslösen: Abstammung, Futter, Nervosität der Tiere, Lüftung im Stall, Wetterumschlag etc. In den meisten Fällen hat es nichts mit der Haltungsart (Bodenhaltung, Freilandhaltung, Bio) oder der Stalleinrichtung zu tun, da Folgeherden wieder eine sehr gute Befiederung aufweisen können. Das Federnpicken hat auch nichts mit der Herdengrösse zu tun. Ein schlechtes Federkleid findet man sowohl bei grösseren wie auch bei kleineren Gruppen.

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